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Cyclassics 2005

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10. HEW - Cyclassics 2005

... immer noch Samstag, 30. Juli 2005

... leicht erholt konnten wir es nun weiter angehen, die große Nudelparty stand ja noch an. Dieses Jahr waren wir etwas früher dran, als im letzten Jahr. Riesige Menschenschlangen warteten bereits vor den Zelten, uns blieb nichts anderes übrig, als sich anzustellen. An allen Ecken standen bereits Menschen mit ihren Tellern in den Händen.


kurze Pause - Jörg
leichte stärkung - Frank
fix und fertig - Karin
Pasta-Party
Marike, Frank und Jörg
Fotoshooting

Ab 17 Uhr begann die Pasta-Party, mehr als zwei Tonnen Nudeln und 2400 Liter verschiedener Soßen standen für die Jedermänner bereit. Wir suchten uns ein ruhiges Plätzchen, sofern das möglich war. Nach dem Essen wollten wir dann nur noch zurück ins Hotel, der Tag war mehr als anstrengend und schließlich hatten wir ja morgen auch noch ein Rennen zu fahren.


Sonntag, 31. Juli 2005 - der große Tag!!!

100 Km Strecke

Um 6 Uhr klingelte der Wecker - Gegen halb Sieben trafen wir uns alle beim Frühstück, mein Hunger war gleich Null, aber irgendwas musste ich ja Essen - Frank sah auch nicht gerade besonders glücklich aus. So brachten wir schnell das Frühstück hinter uns, holten die Räder und liefen zur S-Bahn. Viel geredet haben wir unterwegs nicht, die Anspannung war deutlich zu spüren. Pünktlich am Bahnhof gingen wir auch gleich weiter zu unserem Startblock B, der diesmal am Klosterwall lag. Unzählige andere Radfahrer waren schon dort, wir reihten uns ein und warteten auf den Start. Kurz nach 8 Uhr fiel dann auch für uns der Startschuss ... es konnte also losgehen! Jetzt war von der Aufregung so gut wie nichts mehr zu spüren ... erstmal auf dem Rad bin ich in meiner eigenen Welt. In den vergangen Jahren hatten wir immer viele Fahrer noch vor uns, aber diesmal waren wir mit in einem der ersten Startblöcke ...


Hinter uns der C-Block
Jörg
Frank

... schon nach wenigen Kilometern entstanden Lücken ... doch nicht jetzt schon, dachte ich! Natürlich versuchte ich gleich diese Lücken wieder zuzufahren und übernahm schnell die Führungsarbeit, was eine menge Arbeit bedeutete. Wahrscheinlich habe ich mich an diesen ersten Kilometern doch ein wenig übernommen, nach gut 15 Kilometern fühlte ich mich schon platt! Eigene Dummheit von mir, ich hätte es besser wissen müssen, ob es die Angst war, meine Leistung aus dem Vorjahr nicht wieder zu erreichen ... keine Ahnung! Jedenfalls musste ich meinen Fahrstil ändern, sonst würde ich an diesem Tag eine Menge Probleme noch bekommen. Ich nahm mein Tempo ein wenig heraus und fuhr im Feld mit. Auf den ersten 40 Kilometern hatten wir ziemlichen Gegenwind, auch die Streckenführung wurde dieses Jahr geändert. Bis Kilometer 60 war die Strecke sehr wellig, ein Auf und Ab, nicht gerade hohe oder steile Anstiege, aber sie brachten das Feld immer wieder aus dem Rhythmus. innerlich verabschiedete ich mich schon mal vom 40er Schnitt. Sei froh, wenn du heute einigermaßen gut durchkommst und es noch unter die ersten Tausend schaffst, dachte ich. Frank machte einen guten Eindruck, er war oft in mit an der Spitze zu sehen, während ich mich erstmal von den ersten Kilometern erholen musste. Aber je länger das Rennen ging, um so besser lief es. Die Anstiege waren keine großen Herausforderungen, ich kam gut über sie hinweg. Nach der hälfte des Rennens, wurde auch das Tempo höher, dank des Rückenwindes. Stürze oder brenzliche Situationen habe ich keine erlebt, zum Glück!

Am Start - Jörg
Kurze Rennplanungen
Karin und Marike
Kann losgehen - Frank
 

Frank und ich wollten dieses Jahr endlich mal gemeinsam über die Ziellinie fahren, bis zu diesem Zeitpunkt waren wir auch noch zusammen. Als einziges Hindernis stand jetzt nur noch die Köhlbrandbrücke an! So gut, wie in diesem Jahr bin ich dir Brücke noch nie hochgefahren, locker und ohne große Anstrengungen konnte ich mit 27-29 km/h hochfahren, Frank blieb dicht hinter mir. Auf der Abfahrt ließ Frank ein wenig abreißen, aber ich war mir jetzt sicher, das wir gemeinsam über das Ziel fahren würden. Noch einmal traten wir richtig rein, knapp 15 Kilometer waren es noch und wir befanden uns in einer großen Gruppe. In den vergangenen zwei Jahren fiel nach der Köhlbrandbrücke das Feld jedes mal auseinander, aber nicht dieses Jahr. Vier Kilometer vor dem Ziel gab jeder was er konnte, die Gruppe löste sich auf. Ich übernahm noch einmal die Führung, Frank immer noch dicht bei mir, auf der Zielgeraden gab Frank noch einmal alles ... wieder eine einmalige Stimmung auf der Mönckebergstrasse ... Zeitgleich erreichten wir das Ziel. Zufrieden und glücklich rollten wir langsam aus, wir hatten es geschafft! Bei der Transponderrückgabe, erholten wir uns erstmal und tranken viel, sehr viel Wasser was uns dort gereicht wurde. Karin und Marike warteten beim Ziel, auf dem Weg dorthin, konnten wir doch tatsächlich noch die Profis beim Start sehen ... sogar ein Blick auf Jan Ullrich. Haben wir ja passend hinbekommen. Unsere Zeit und die Platzierungen sind auch ganz zufriedenstellend ausgefallen, auch wenn vielleicht noch ein wenig mehr möglich gewesen wäre. Aber im großen und ganzen sind wir schon sehr zufrieden. Das Ganze Wochenende war schon ein Erlebnis, es ist nicht nur das Rennen, die vielen Nebenveranstaltungen, die Atmosphäre und natürlich 20 000 Radfahrer auf einen Haufen ... einzigartig! Ich bin sicher, das wir auch im nächsten Jahr wieder hier in Hamburg sein werden! (JS)

Start!!!
Marcel Wüst auf der Bühne
- Im Ziel-

 

Persönlicher Kommentar:
 

Bis auf den Anfang, den ich zu eifrig angegangen bin, bin ich sehr zufrieden mit dem Rennen. In der Mitte hätte es ruhig etwas zügiger gehen können, aber durch das Renngeschehen, gab es keine Möglichkeit mehr rauszuholen.
  (Jörg S.)

Tja, die Cyclassics in Hamburg waren ganz okay, nur bin ich nicht so ganz zufrieden mit meiner Leistung gewesen. Ich selber hätte mehr aus mir rausholen können, da ich noch nicht am Anschlag gefahren bin. Nur bei dem Wind war sich wohl jeder zu schade mehr zu machen als nötig war. Aber es hat mir trotz allem eine menge Spaß gemacht, vor allem die Zuschauer an der Strecke, es war einfach eine tolle Atmosphäre. Ein tolles Wochenende.

(Frank S.)

Unsere Ergebnisse:

100 Km

Rang
Name
Zeit
Rückstand
Rang/Kat.
km/h
232.
Jörg S.
2.34.39,48
?
117. Msen1
38,79
233.
Frank S.
2.34.39,51
?
31. Mann
38,79

alle Ergebnisse und noch mehr Info`s zu den Cyclassics hier!!!

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