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Oldenburg - Rund um Famila 2005

3. Juli 2005 - "Rund um Famila"

30 Runden je 1 Km

Heute stand ein Radrennen in Oldenburg für uns an, 30 Runden je einen Kilometer lang. Gegen Mittag erreichten wir Oldenburg, parkten in der nähe um das Famila-Center und schauten uns erstmal etwas um. Es war gerade ein Jugendrennen am laufen, eins von mehreren an diesem Tage. Das Wetter spielte zum Glück auch mit. Wir holten unsere Startnummern ab und schauten uns den Kurs genauer an, zwei 90 Grad Kurven, eine kleine rechts/links Kurve und zwei weitläufigere Kurven ... war schon ganz okay, bis auf die beiden engen Kurven.
Jeder von uns berichtet hier, wie er das Rennen aus seiner Sicht erlebt hat.
 

Kurz vor dem Start
Startschuß
Das rasende Peleton

 
Bericht von Frank
Das Rennen aus der Sicht von Frank

Heute ist Oldenburg angesagt. Eine halbe Stunde vor dem Rennen fuhr ich mich einige Kilometer lang Warm, wie sich später herausstellen sollte waren es wohl einige zu wenig. Nachdem der Start Schuss gefallen war, fingen die Probleme auch schon bei mir an, denn ich kam nicht richtig in die Pedale und musste mich gleich hinten anstellen. Jörg fuhr vorne in der ersten Gruppe mit, ich landete in einer kleinen Gruppe mit sechs Fahrern. Die ersten 3 bis 4 Runden waren schrecklich, denn ich habe überhaupt keinen Rhythmus gefunden, immer wieder musste ich in den Kurven heranfahren, und das kostete eine menge Kraft. Einer aus unserer Gruppe hat es nicht nötig befunden einmal in die Führung zu gehen, denn er ließ alle anderen Fahrer vor sich fahren, immer schön den Windschatten ausnutzen. Nach den ersten 6 Runden habe auch ich dann mein Rhythmus gefunden und konnte viel Führungsarbeit leisten, was aber auch wohl falsch gewesen war wie sich zum Schluss herausstellen sollte. Als ich dann vorne durch der Zielgeraden fuhr, fiel sogar unser Name, vom Fahrer und vom Team, war schön mal so unseren Namen zu hören. Nach 27 Runden wurden wir aufgefordert in der nächsten Runde von der Strecke zu gehen, da Jörg und seine Gruppe uns überrunden würde. In unserer letzten Runde dann, kurz vor dem Ziel, griff auf einmal der Fahrer an, der sich die 27 Runden nur im Windschatten ausgeruht hatte, und nicht eine Runde geführt hat. So zog er an mir vorbei und kam als erster aus unserer Gruppe ins Ziel. Ich hatte keine Chance bei den Angriff mitzufahren, da ich schon eine menge an Führungsarbeit geleistet hatte, und meine Kraft auch nur begrenzt ist. Aber ich brauche mich wenigstens nicht als Lutscher zu bezeichnen, wie so manch anderer. Darum, ob es nun schlau war, so zu fahren wie ich es getan habe, oder nicht, lasse ich im Raum stehen. Im Ganzen muss ich aber sagen es war einen Riesen Spaß für mich. Auch wenn es sehr hart gewesen ist. Aus diesem Rennen habe ich einiges an Erfahrung mitnehmen können, wie und wo ich zukünftig dran arbeiten muss. An meiner Kurventechnik gibt es jedenfalls noch eine menge zu verbessern, denn es kostet einfach zu viel Kraft, immer wieder die Lücken zuzufahren.

 

Bericht von Jörg
Das Rennen aus der Sicht von Jörg

 Kein leichter Tag war das Heute! An unserem Rennen, das der Hobbyfahrer, nahmen gut 40 Fahrer teil. Ich ahnte schon was da wieder auf uns zukommen würde, und ich sollte nicht enttäuscht werden. Nachdem dem der Startschuss gefallen war, fuhren alle wie die verrückten los ... und ich hinterher. Das Tempo war sehr hoch in den Anfangsrunden, weit über 40 km/h. Und in den Kurven verlor ich jedesmal einige Meter, die dann immer wieder zufahren durfte. So ging es die ersten 8, 9 Runden weiter, ich hatte hart zu kämpfen um nicht den Anschluss an die Spitze zu verlieren. Meine Beine taten weh und ich hatte zu diesem Zeitpunkt keine Ahnung wie ich die restlichen 22 Runden zu ende fahren sollte. Aber nach 10 Runden beruhigte sich dann das ganze etwas, auf der Gegengeraden wurde das Tempo immer wieder leicht rausgenommen, so das ich endlich mal zum trinken kam und ich sah auch das Frank nicht mehr in unserer Gruppe war. Jedesmal beim überqueren der Ziellinie gab es einen Punkt für den führenden, dadurch gab es natürlich auch jedesmal einen Sprint um diesen Punkt, das Tempo war dementsprechend hoch. Kurz nach der Ziellinie stand Marike, die ich fast bei jedem Umlauf sah, immer damit beschäftig Fotos zu schießen oder uns anzufeuern. Irgendwann in der Mitte des Rennens führte ich selber das Feld an, weil keiner sich um einen Ausreißer kümmerte. Ich hatte sowieso schon genug damit zu kämpfen, in der Spitzengruppe zu bleiben, aber jetzt durfte ich auch noch selber zu führen. Eineinhalb Runden machte ich den Spaß auch mit, aber als ich merkte das keiner sich sonst mehr an der Führungsarbeit beteiligte, wurde es mir dann doch zu dumm. Das ich nicht gewinnen würde, oder Punkte sammeln könnte, war mir schon klar ... aber dann muss ich ja nicht auch noch für alle das Tempo machen. So nahm ich also leicht die Beine hoch und überließ anderen wieder die Arbeit. Die Runden vergingen, zwischendurch fragte ich mich immer wieder, warum ich nicht einfach mich zurückfallen ließ und ruhig hinterherfahren würde. In der letzten Runde wurde es dann noch einmal richtig hektisch, jeder trat rein was das Zeug hielt, jetzt ließen auch immer mehr Fahrer abreißen. Auf der Zielgeraden dann der Sprint, ich gab zwar auch noch einmal alles, aber hatte natürlich keine Chance! Ich rollte dann noch eine Runde aus, sah dann Frank und Marike kurz nach dem Ziel stehen und fuhr zu Ihnen. Fix und fertig war ich, und wenn ich ehrlich bin ... besonders gefallen hat mir diese Art von Rennen auch nicht. Aber ist ja auch alles freiwillig :-)

 

Bericht von Marike
Das Rennen aus der Sicht von Marike
Oldenburg - 3.Juli

Heute habe ich Frank und Jörg beim Radrennen in Oldenburg begleitet. Ich war natürlich Mega nervös, da mir immer noch das Radrennen in Frankfurt in Erinnerung blieb - Jörg und Franks Sturz!!! Was keine schöne Erinnerung für mich war. Doch nichts desto trotz hab ich die beiden begleitet um sie anzufeuern.
Das Rennen ging Rund ums Famila Center, immer 1 km in der Runde, 30 Runden mussten sie fahren.
Auf-die-Plätze-fertig-los, So begann das Rennen, ca. 40 Rennfahrer stiegen auf den Sattel und fuhren los. Jörg war gleich bei den ersten dabei, Frank hätte es auch schaffen können doch leider ist er nicht richtig in seine Pedalen gekommen und somit ist er in die 2. Gruppe abgerutscht, paar Sekunden hinter dem Hauptfeld. Nach einigen Runden kam das Hauptfeld angefahren, an der Spitze Jörg, in dem Moment rief der Moderator ganz laut ins Mikrofon: Jörg Specht von Team Ranger an der Spitze..... Gänsehaut an meinem ganzen Körper, gleich danach kam Franks Team angefahren und auch er zog die Gruppe an, wieder rief der Moderator ins Mikro: Frank Specht vom Team Ranger zieht die Gruppe an ... war ein schönes Gefühl denn ich wusste das es den beiden Kraft geben wird!
Nach ca. 27 Runden musste Frank und auch die anderen Rennfahrer die sich nicht im Hauptfeld befanden das Rennen beenden, damit die ersten noch einen schönen Sprint ins Ziel machen konnten.
Für mich war es ein sehr spannendes Rennen und vor allem bin ich heil froh das die beiden ohne Sturz ins Ziel gekommen sind!!!

 

Links: Frank führt die Gruppe an
Foto Mitte: Frank und Marike
Foto oben: Jörg
Foto rechts und links: Frank und Jörg

 

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