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Wurmberg - Harz - 2009

"Wurmberg"

24. September 2009 - Hoch zum Wurmberg

Eine Woche Urlaub im Harz, da gab es endlich mal wieder die Möglichkeit ein paar Anstiege zu fahren. Eine schöne Abwechslung, als immer nur im flachen Ostfriesland unterwegs zu sein. Und zum Abschluss des Harz-Urlaubs wollte ich gerne den Anstieg zum Wurmberg hochfahren. Die Tage vorher verbrachte ich mit schönen Rundfahrten im Harz, wo es immer mal wieder rauf und runter ging, dazu die Abwechslungsreiche Gegend ... das machte schon viel Spaß hier mit dem Rennrad unterwegs zu sein. Auch wenn eine Erkältung mir das fahren nicht gerade leichter machte.
An diesen Tag sollte es nun also hoch zum Wurmberg gehen. Da das Wetter nicht wirklich gut aussah, verzichtete ich auf eine größere Tour und startete erst kurz vor Tanne. Es war bewölkt und gerade mal 12° Grad, als ich losfuhr. Auf der B242 fuhr ich weiter, bis nach Braunlage ... inzwischen begann es auch noch leicht zu regnen, klasse! Auf einer nassen Fahrbahn, den Berg wieder runter, darauf hatte ich nun wirklich keine große Lust. Doch je näher ich nach Braunlage kam, um so besser wurde das Wetter.


Skisprungschanzen am Fuße des Wurmbergs

Dort angekommen, musste ich mich erst erkundigen, wo ich denn genau abbiegen musste, um in den Anstieg zu gelangen. Die Ausschilderung war nicht wirklich gut, dafür aber die genauen Beschreibungen der Einwohner. Nach wenigen Metern war ich dann auch schnell im Anstieg drin und knapp 5 Kilometer Aufstieg erwarteten mich.

Es ging auch gleich richtig gut los, so das ich anfangs große mühe hatte, meinen Rhythmus zu finden. Doch je länger es bergauf ging, um so besser wurde es. Ich fand meinen Tritt und auch der Puls beruhigte sich wieder etwas. Mittlerweile ließ sich sogar die Sonne wieder blicken ... ja so machte das Ganze schon mehr Spaß. Das Tempo pendelte immer so zwischen 12 bis 15 km/h, ohne das ich so an mein Limit gehen musste. Ab und an traf ich einige Wanderer, einige sahen mich ziemlich entgeistert an, andere wünschten mir hingegen viel Glück.


auf den letzten Metern Schotterweg

Nach 3 1/2 Kilometern des Anstieges wurde es dann steiler und ich hatte schwer zu kämpfen, die Erkältung mit dem Husten machte es da auch nicht einfacher. Es ging jetzt meist zwischen 12 - 15% hinauf, wobei mir die letzten Meter wirklich sehr schwer gefallen sind und ich nur noch um die 7 bis 9 km/h fahren konnte. Aber irgendwann nahm auch das ein Ende.

Die Steigung hörte auf und es wurde ebener, von weiten konnte ich jetzt schon die Skisprungschanze auf dem Gipfel des Wurmbergs sehen. Leider waren die letzten Meter sehr schlecht und nur Schotterweg. Ziemlich fertig, ließ ich etwas die Beine hängen und fuhr vorsichtig auf der Schotterstrasse weiter bis hoch zum Gipfel. Oben schien die Sonne und ich hatte einen tollen Ausblick zum Brocken, der auf Gegenüber des Wurmbergs lag. Auf der anschließenden Abfahrt ließ ich es langsam angehen, das war mir auch alles ein wenig zu gefährlich und viel Erfahrungen mit solchen Abfahrten konnte ich im flachen Ostfriesland ja auch nicht sammeln.


Jörg - oben angekommen!

Zum Glück ging alles gut, auch wenn meine Hände vom vielen Bremsen schon weh taten. Unten wieder angekommen, konnte ich es dann auf der breiten und gut asphaltierten Bundesstraße so richtig schön rollen lassen. Am Ende meiner Tour kamen gute 600 Höhenmeter auf 35 Kilometer Streckenlänge zusammen. Der Wurmberg hat mir insgesamt gut gefallen, die Straße ist, bis auf den letzten Metern, in einen gutem Zustand, wesentlich besser als die zum Brocken (die allerdings gerade erneuert wird). Sollte ich noch einmal hier meinen Urlaub verbringen und die Straße zum Brocken hoch komplett erneuert worden ist, wäre es schön beide Berge noch einmal hochzufahren. (JS)
Wurmberg Skisprungschanze
Blick zum Brocken

Statistik

Prozente
Höhenmeter

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